Das Buch mit seinen 200 Fotos und biografischen Texten ist das Ergebnis einer 15- jährigen Recherche der Autorin Babara Linnenbrügger über den Lebens- und Leidensweg einer außergewöhnlichen Frau, der Jüdin Margarete Oppenheimer-Krämer. 1892 in Mannheim geboren, studierte sie in Heidelberg, Berlin, Frankfurt und Jena Mathematik und Naturwissenschaften und unterrichte danach an einem Gymnasium in Litauen. Nach ihrer Heirat mit dem jüdischen Zigarrenfabrikanten Moritz Oppenheimer lebte sie von 1924 bis Anfang 1939 in Fränkisch Crumbach, Odenwald. Durch Flucht ins Ausland konnten ihre sechs Kinder vor den Gräueltaten des Nazi-Regimes gerettet werden. Sie selbst und ihr Mann wurden 1942 in Auschwitz ermordet.
Mit diesem Buch hat die Autorin ebenfalls versucht, die Verstrickungen ihrer Familie im Nazi-Reich aufzuarbeiten: „Ich bin sehr dankbar dafür, dass mich diese Arbeit wachgerüttelt hat, mich erneut mit meinem persönlichen Erbe des Nazifaschismus, meinen ,Gefühlserbschaften', auseinanderzusetzen. Deshalb gebe ich in diesem Buch auch einen Einblick in meinen eigenen Weg."
Buchbesprechung hr4 - 19. Juni 2018
© Copyright 2018: Ingrid Lessing Verlag
Wittbräucker Str. 417, 44267 Dortmund, Tel. 0231 462335
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.lessing-verlag.de
ISBN 978-3-929931-33-4
25,- €
Layout: Jorinde Michel
Druck und Bindung: Druckerei Steinmeier GmbH & Co.KG, Deinigen, Printed in Germany
Zum Buch
Projektkonzept
persönliche Stellungnahme
Hergang des Projekts
Veranstaltungen
Gedenkstein jüd. Friedhof Reichelsheim
Freilichtmuseum Hessenpark
Ausstellung "Sie waren hier - Jüdisches Landleben in Südhessen"
Reisebericht Israel Januar 2013
Reisebericht Frankreich Oktober 2013
Lager in Gurs, Rivsalts, Les Milles-Marseilles, Drancy-Paris
Reisebericht Auschwitz und Veranstaltungen
Auswirkungen des Nationalsozialismus
"Platz der Achtung" auf dem Schulhof der Martin-Luther-Schule in Rimbach/Odenwald
Die Steinbildhauerin Eva-Gesine Wegner (Reichelheim/Unter-Ostern) initiierte 2011 in Rimbach im Odenwald das Projekt „Platz der Achtung“, das den Anstoß zu unserem Theaterprojekt gab. Sie schreibt:
„In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Rimbach, den beiden Schulen MLS und DBS, der Zeitzeugin Ruth David und vor allem hoch motivierten Schülerinnen und Schülern entsteht in Rimbach „ein Platz der Achtung“. Es wird ein Ort sein, der in Zukunft an die Kinder der Kindertransporte erinnert und unsere Beschäftigung mit der Frage, wie achtungsvoll wir heute miteinander umgehen, durch kulturelle Ereignisse wach hält.“
Nun ist der „Platz der Achtung“ auf dem Schulhof der Martin-Luther-Schule Wirklichkeit geworden. Er wurde am 6. Juni 2015 eingeweiht.
Auswirkungen des Nationalsozialismus
"Platz der Achtung" auf dem Schulhof der Martin-Luther-Schule in Rimbach/Odenwald
Die Steinbildhauerin Eva-Gesine Wegner (Reichelheim/Unter-Ostern) initiierte 2011 in Rimbach im Odenwald das Projekt „Platz der Achtung“, das den Anstoß zu unserem Theaterprojekt gab. Sie schreibt:
„In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Rimbach, den beiden Schulen MLS und DBS, der Zeitzeugin Ruth David und vor allem hoch motivierten Schülerinnen und Schülern entsteht in Rimbach „ein Platz der Achtung“. Es wird ein Ort sein, der in Zukunft an die Kinder der Kindertransporte erinnert und unsere Beschäftigung mit der Frage, wie achtungsvoll wir heute miteinander umgehen, durch kulturelle Ereignisse wach hält.“
Nun ist der „Platz der Achtung“ auf dem Schulhof der Martin-Luther-Schule Wirklichkeit geworden. Er wurde am 6. Juni 2015 eingeweiht.